Störkaviar

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Einfach ausgedrückt ist Kaviar der behandelte Rogen von Fischen; genauer genommen von Störarten. Der Rogen selbst bezeichnet dabei die Gesamtheit aller reifen Eier weiblicher Fische und anderen Meerestieren wie Muscheln, Garnelen und Seeigeln. Als echter Kaviar wird der russische Kaviar bezeichnet. Dieser stammt von schlachtreifen, weiblichen Stören aus dem schwarzen, Asowschen oder Kaspischen Meer. Dieses Fischprodukt gilt als der beste Kaviar und wird unter den Liebhabern auch als schwarzes Gold bezeichnet. Die Störe werden gefangen, sobald sie zum Ablaichen aus den Meeren in die Flüsse gelangen. Der Fisch wird aufgeschnitten, die Fischeier entnommen und durch ein Sieb gespült. Anschließend werden sie gesalzen und hygienisch verpackt. Unmittelbar nach dem Schlachten sind die Eier noch hell und glasig. Erst nach der Behandlung mit Salz dunkeln die Eier ab. Die einzelnen Eier werden auch als Korn oder Perle bezeichnet, meistens um Geschmack, Qualität oder andere Eigenschaften zu beschreiben.

Die klassischen Sorten des Kaviars

Die klassischen Sorten des Kaviars

Es gibt insgesamt vier klassische Kaviarsorten. Benannt sind diese nach der jeweiligen Störart, von der sie abstammen. Der erste ist der Beluga. Dieser Kaviar stammt vom Beluga-Stör, die größte Fischart aus der Stör-Familie. Er ist bekannt als einer der größten Knochenfische. Beluga Kaviar gilt als König unter den Störrogen. Diese Sorte ist besonders fein und vollmundig. Sie gilt als die kostbarste Sorte der vier Kaviararten und wird zu ganz besonderen Anlässen serviert. Der zweite in der Reihe ist der Osietra Kaviar. Diese Kaviarsorte kann von zwei verschiedenen Stören abstammen. Vom Ossietra-Stör, auch genannt russischer Stör, oder vom sibirischen Stör. Im Vergleich zum Beluga Kaviar ist der Osietra vom russischen Stör hartschaliger und umempfindlicher. Der Ossietra vom sibirischen Stör ist bekannt für sein würziges Aroma. Eine weitere Kaviarsorte in der Reihe ist der Sevruga. Dieser wird dem Sevruga Stör entnommen. Geschmacklich wird dieser als sehr kräftig bezeichnet. Der vierte und letzte in der Reihe der Kaviarsorten ist der weiße Kaviar. Die sogenannten Albino Störe besitzen eine Pigmentstörung, daher stammt auch ihre weiße Haut. Der Kaviar ist gelblich-weiß und gilt als das weltweit kostbarste Lebensmittel. Jährlich werden nur bis zu 12 Kilogramm des weißen Kaviars hergestellt.

So erkennen Sie gute Qualität

So erkennen Sie gute Qualität

Zu den Merkmalen eines guten Kaviars zählen in der Regel Perligkeit und Glanz der Körner sowie ein arttypischer, feiner Geruch. Ist das Produkt frisch, perlt es locker. Generell gilt für eine gute Qualität, je zarter die Haut des Korns, desto besser das Kaviarprodukt. Hellfarbener Kaviar, der hell, silbergrau oder goldbraun schimmert, gilt als äußerst wertvoll. Verdorbener Kaviar sollte niemals verzehrt werden und kann gesundheitsgefährdend sein. Sie erkennen ihn daran, dass er säuerlich riecht und schmeckt.

Das kostbarste Lebensmittel der Welt ist weißer Kaviar

Das kostbarste Lebensmittel der Welt ist weißer Kaviar

Der weiße Kaviar zählt zu den vier klassischen Sorten des Kaviars und gilt als das kostbarste Lebensmittel der Welt. Es ist nicht die Art der Produktion, die das Produkt so teuer macht. Gewöhnlicher Kaviar wird nämlich auf die gleiche Weise hergestellt. Grund für dieses sündhaft teure Kaviarprodukt ist die Seltenheit der Albino Störe. Nur bei jedem zwanzigtausendsten Ei zeigt sich, ob ein Stör ohne Pigmente hervorgebracht wird. Für gewöhnliche Züchter würde diese Art auf Dauer kein lukratives Geschäft hervorbringen. Albinostöre kommen also selbst in den Aquakulturen der Züchter nur sehr selten vor. Das erklärt sowohl die Seltenheit als auch die Exklusivität und den Preis. Bereits ein Kilogramm des seltenen Kaviars kostet rund 65.000 Euro. Mitlerweile werden Entnahmemethoden von Züchtern erprobt, bei denen der Fisch nicht geschlachtet werden muss. Nach der Rogenentnahme werden die Störe zugenäht und können in Zukunft neue Eier produzieren. Diese Entnahmemethode könnte sich besonders bei den absolut raren Albinostören rentieren. Weißer Kaviar könnte dann in größeren Mengen hergestellt werden. Der Preis des Luxuskaviars würde entsprechend sinken.

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

1. Welcher Störkaviar ist der teuerste?

Der hochpreisigste Kaviar ist der Beluga Kaviar. Die Kosten belaufen sich auf 4000 bis 5000 Euro pro Kilogramm. Jede Art von Störkaviar ist gleichermaßen gesund und lecker. Natürlich hat aber jeder Kaviarliebhaber eigene Vorlieben. Die Kosten für ein Kilogramm sibirischen Störkaviarbeginnen beispielsweise bei 450 Euro.

2. Wie isst man Kaviar?

Genießen Sie Stör Kaviar stets gekühlt. Denken Sie daran, dass Luft, Licht und Wärme die Qualität des Produkts beeinträchtigen. So schön das schwaze Gold in einem Glas auch anzusehen ist, Kaviar sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nehmen Sie den Kaviar etwa eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank. Öffnen Sie die Dose oder das Glas erst unmittelbar vor dem Genuss. Setzen Sie die geöffnete Dose auf eine Schale. Damit der köstliche Fischrogen nicht zu schnell warm wird, macht es Sinn, die Schale mit zerstoßenem Eis zu füllen. Wenn Sie nun den Kaviar essen möchten, benutzen Sie niemals einen Löffel aus Metall, da der Kaviar bei Berührung mit dem Löffel sonst oxidieren würde. Löffel aus Perlmutt, Horn oder Kunststoff eigenen sich hingegen hervorragend und verfälschen den Geschmack der Delikatesse nicht.

3. Welche Beilage passt zu Kaviar?

Kaviar kann von einfachen Zutaten begleitet werden. Häufig sind in den Rezepten Kartoffeln, Sauerrahm, verschiedene Arten von Pfannkuchen, Lachs oder Eier als kulinarische Beilagen zu finden. Sie alle ergänzen Kaviar sehr gut, da sie geschmacklich eher zurückhaltend sind. Zitronen eignen sich hingegen nicht als Begleiter und sollten nicht dazu serviert werden.